Beratungs- und Informationszentrum für Migrantinnen und ihre Familien

Aktivitäten 2010

Öffentlichkeits-, Lobby- und Bildungsarbeit

Die verschiedenen Arbeitsbereiche und das fachliche Wissen von FIM sind für die breite Öffentlichkeit, für die Medien sowie für viele Berufs- und Ausbildungsgruppen von großem Interesse.

Das Beratungszentrum FIM wird sowohl von internationalen wie auch von nationalen Fachgruppen aufgesucht, im Jahr 2010 z. B. von einer Delegation chinesischer Gewerkschafts- und MenschenrechtsaktivistInnen oder einer Gruppe junger Erwachsener, die im Rahmen der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste-ASF“ ein Jahr Freiwilligenarbeit in sozialen Einrichtungen weltweit geleistet haben. Mit Vertretern der Polizei der Ukraine fand auf Einladung des Polizeipräsidiums Frankfurt ein Informationsgespräch zur Fußball EM in der Ukraine 2012 mit Blick auf die Verhinderung von Zwangsprostitution statt. Für die ukrainischen Gesprächspartner waren dabei die Erfahrungen von FIM im Rahmen der Kampagne „Stoppt Zwangsprostitution“ anlässlich der Fußball WM 2006 von besonderer Bedeutung.

Auch im Jahr 2010 gab es seitens Studierender, wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Doktorandinnen von Universitäten und Fachhochschulen sowie auch von SchülerInnen ein großes Interesse an Informationen zu den verschiedenen Arbeitsfeldern von FIM. So fanden Gespräche mit den Universitäten bzw. Fachhochschulen von Frankfurt am Main, Marburg, Frankfurt/Oder, Erfurt, Kassel, Mannheim und Fulda statt.

In der Öffentlichkeit und in ExpertInnengremien sowie im Rahmen von Fundraising-Aktivitäten waren die Mitarbeiterinnen von FIM wieder mit zahlreichen Vorträgen präsent. So beispielsweise beim „Tag des Kriminalitätsopfers“ im Polizeipräsidium Frankfurt/M. zur „Lebenssituation von Migrantinnen als Opfer einer Straftat am Beispiel der Opfer von Menschenhandel.“

Mit zahlreichen MedienvertreterInnen wurden Hintergrundgespräche und Interviews geführt. In Einzelfällen wurden durch die Vermittlung von FIM Interviews mit Betroffenen von Menschenhandel ermöglicht. Informationsgespräche und Interviews fanden u.a. mit der FAZ, der FR, dem Hessischen Rundfunk, dem Deutschlandradio, dem WDR und den ARD-Tagesthemen statt.

Mitarbeit in kontinuierlich tagenden Fachgremien

Bundesweit:
  • KOK - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V.
  • Bundesweiter Arbeitskreis der evangelischen und ökumenischen Fachberatungsstellen für die Opfer von Frauenhandel
  • Bundesarbeitsgemeinschaft im Diakonischen Werk der EKD zu Prostitution und Menschenhandel
  • Fachrat Frauenarbeit der Kirchen des Kirchenkreises Hamburg Ost der Nordelbischen Kirche
  • Nordelbische Kirche Hamburg - AG Sexismus-Rassismus
  • Ökumenischer Frauensalon an der Missionsakademie Hamburg der Nordelbischen Kirche
  • PWF - Philippine Women's Forum
  • INTEGRA - Netzwerk gegen weibliche Genitalverstümmelung
Region Hessen:
  • Arbeitskreis Migration und Interkulturelle Arbeit des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau
  • Runder Tisch zur Bekämpfung des Menschenhandels in Hessen beim Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit Wiesbaden
  • Runder Tisch zur Bekämpfung des Menschenhandels der Stadt Kassel
  • Runder Tisch Prostitution Stadt Marburg
  • Arbeitskreis „Ehre – Gewalt“, Diakonisches Werk in Hessen und Nassau / FIM e. V.
  • Arbeitskreis „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“, Frauenbüro des Landkreises Marburg-Biedenkopf
  • Arbeitskreis „Gesundheit“, Frauenbüro des Landkreises Marburg-Biedenkopf
Stadt Frankfurt am Main:
  • Arbeitskreis „Migrantinnen“
  • Arbeitskreis "Prostitution"
  • Arbeitsgremium „Soziale Lage von Menschen ohne Aufenthaltsstatus“, Amt für Multikulturelle Angelegenheiten – AMKA

FIM berät auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Tagalog, Thailändisch, Tigrinya und Amharisch.

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