Arbeitsprofil
Beratung in Süd-, Mittel-, Ost- und Westhessen:
- Psychosoziale Beratung und Opferschutz
- Vermittlung von geschützter Unterkunft
- Sicherstellung von medizinischer Versorgung
- Informieren über die Möglichkeiten des Rechtsbeistandes und der Nebenklagevertretung
- Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung bei Gerichtsprozessen
- Hilfe zur sprachlichen, schulischen und beruflichen Qualifizierung während des Aufenthaltes
- Hilfe bei der Sicherstellung der materiellen Existenz und bei der Arbeitssuche
- Unterstützung bei der Rückkehr und bei der Reintegration in das Herkunftsland
Ressourcen:
- DolmetscherInnen-Netzwerk
- Unterbringungsnetzwerk
- Landessprachliche Begleiterinnen
- RechtsanwältInnen
- ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen
Koordination und Kooperation hessenweit:
- Arbeiten im interdisziplinären Netzwerk mit der Polizei, der Justiz, den zuständigen Behörden und den sozialen Einrichtungen in den Bereichen Opferschutz, Unterbringung, Gesundheit, Bildung u.a.
- Begleitung von fachspezifischen und interdisziplinären Arbeitskreisen und "Runden Tischen"
- Enge Zusammenarbeit mit der Fachberatungsstelle für Nordhessen: FRANKA e.V. ("Verbund Hessen gegen Menschenhandel")
Netzwerke:
- Bundesweite Kooperation mit den Fachberatungsstellen für Opfer von Menschenhandel
- Internationale Kooperation mit sozialen Einrichtungen und Behörden in den Herkunftsländern und anderen Zielländern der Opfer von Menschenhandel
Informieren und Qualifizieren:
- FIM ist zuständig für die Qualitätsstandards der Fachberatung in Hessen
- Entwicklung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Polizei, Justiz, zuständigen Behörden und sozialen Einrichtungen sowie für die Dolmetscherinnen und Begleiterinnen im Arbeitsfeld Menschenhandel
- Präsentation des Arbeitsbereiches in Fachkreisen
- Allgemeine Informations- und Medienarbeit
- Politische Lobbyarbeit
- Tätigkeit in Forschung und Evaluation
- Sensibilisierungsmaßnahmen zu Zwangsprostitution für Männer