Beratungs- und Informationszentrum für Migrantinnen und ihre Familien

Ziele des Beratungsangebotes sind

  • Gewalt, Zwang, Ausbeutung und Fremdbestimmung in der Prostitution zu verhindern
  • Professionelle Hilfe zu leisten für Frauen in der Prostitution: selbstbestimmt Tätige; ausstiegswillige Frauen; Opfer von Menschenhandel
  • Gewaltfreie und an den Menschenrechten orientierte Arbeitsbedingungen in den bestehenden Prostitutionsbetrieben anstreben
  • Netzwerke aufbauen für einen fachlichen Austausch zu den Themen Migration von Frauen, Prostitution und Menschenhandel

Projektmaßnahmen

Qualifizierte Einzelfallhilfe

  • Bekanntmachen der Beratungsangebote durch Streetwork mit Hilfe von MultiplikatorInnen und durch Kooperationskontakte

Das Beratungsangebot vor Ort beinhaltet:

  • Informationsberatung
  • Sozialberatung (Case-Management u.a.)
  • Krisenintervention/ Krisenbewältigung
  • Psychosoziale Beratung


Die Beratung ist in den Herkunftssprachen der Frauen möglich.
Die Mitarbeiterinnen beraten - falls erforderlich - mit Dolmetscherinnen.

Kooperationen mit

  • sozialen Einrichtungen
  • medizinischen Diensten
  • Behörden
  • Strafverfolgungsorganen
  • RechtsanwältInnen
  • Bordell-/ Einrichtungsbetreiberinnen


Einrichtung eines "Runden Tisches Prostitution und Menschenhandel" in Marburg (www.marburg.de/detail/79381).

Öffentlichkeitsarbeit

  • Information und Sensibilisierung zu Prostitution und Menschenhandel
  • Präsentation des Projektverlaufes und der Projektergebnisse

FIM berät auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Tagalog, Thailändisch, Tigrinya und Amharisch.

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