Beratungs- und Informationszentrum für Migrantinnen und ihre Familien

Situation in Frankfurt am Main


Nach Auskunft der Ausländerbehörde gibt es in Frankfurt a. M. rund 1.000 Bleibeberechtigte mit ihren Familien, die eine Aufenthaltserlaubnis und eine Arbeitserlaubnis „auf Probe“ erhalten haben. Ihnen droht spätestens Ende 2009 der Verlust ihres gesicherten Aufenthaltes, wenn sie ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien nicht eigenständig sichern können. Kennzeichnend für Frankfurt ist zudem die hohe Zahl von Flüchtlingen (rund 3.000) mit einer Duldung.

Ziel des Programms ist

  • Menschen mit Bleiberecht dabei zu unterstützen, in sichere und tragfähige Beschäftigungsverhältnisse zu gelangen, um einen Rückfall in einen ungesicherten Aufenthaltsstatus zu vermeiden.
  • Flüchtlinge bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen, um einen dauerhaften
    gesicherten Aufenthalt zu ermöglichen.

Wer sind die NetzwerkpartnerInnen?


Am Netzwerk „LAiF“ sind folgende Beratungs- und Bildungsorganisationen beteiligt:

  • beramí berufliche Integration e.V.
  • FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.
  • Evangelischer Regionalverband Frankfurt/
    Sozialdienst für Flüchtlinge und Migranten
  • Lehrerkooperative Bildung und Kommunikation
    e.V.

Die Rhein-Main-Jobcenter GmbH Frankfurt ist eine Kooperationspartnerin des Netzwerkes.

Das Unterstützungsangebot umfasst ...

  • fachkundige Beratung in aufenthaltsrechtlichen Fragen
  • psycho-soziale Beratung
  • berufsbezogene Deutschkurse mit Kinderbetreuung
  • fachliche Kurzqualifikationen mit Kinderbetreuung
  • berufsbegleitende Qualifizierung
  • Beratung für Ausbildung, Arbeit und Beruf
  • Profiling und Bewerbungstraining
  • Unterstützung bei der Vermittlung in Praktika und Arbeit
  • intensive Betreuung während der Praktika und Probephasen
  • Beratung für Betriebe


informieren, aufklären, sensibilisieren


Weitere Aufgaben des Netzwerkes sind die Sensibilisierung und Aufklärung von relevanten regionalen Akteuren sowie der Ausbau der bestehenden Beratungsstruktur für Flüchtlinge.

Dies wird erreicht durch:

  • Sensibilisierungsarbeit und Miteinbeziehung arbeitsmarktrelevanter Akteure
  • Kooperationen mit regionalen Unternehmen
  • Handlungsempfehlungen für MultiplikatorInnen zur beruflichen Integration von Flüchtlingen
  • öffentliche Veranstaltungen und Präsenz in den Medien
  • Sensibilisierungsarbeit und Miteinbeziehung kommunaler integrationspolitischer Akteure
  • Vernetzung mit den regionalen Organisationen der Flüchtlingsarbeit
  • Vernetzung mit den bundesweiten Netzwerken des Programms

FIM berät auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Tagalog, Thailändisch, Tigrinya und Amharisch.

/Files/images/pdf_fr.png

/Files/images/pdf_es.png

/Files/images/pdf_tl.png

/Files/images/pdf_th.png

/Files/images/pdf_ti.png

/Files/images/pdf_am.png