Beratungs- und Informationszentrum für Migrantinnen und ihre Familien

Schwerwiegende körperliche und seelische Folgen für die betroffenen Frauen und Kinder


Bei und nach der Beschneidung:

  • Starke Blutungen
  • Schock
  • Verletzung des Harnleiters
  • Tetanus
  • schwere Schmerzzustände
  • Wundinfektion
  • Harnwegsinfekt
  • Harnverhalt
  • Blutvergiftung
  • Fieber
  • verzögerte Wundheilung
  • Anämie
  • Unterernährung
  • Knochenbrüche an Oberschenkel und Schlüsselbein durch das Festhalten

Viele Betroffene sterben an Schock, Tetanus, Blutverlust oder Infektionen.


Nach dem Abheilen der Wunde und als Erwachsene:

  • Infektionen der Blase und der inneren Genitalien
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Vaginalabszesse
  • Bildung überschüssigen Narbengewebes (Keloidbildung)
  • gutartige Tumore
  • Verengung des Scheidenausgangs
  • Ansammlung von Blut/ Eiter in der Scheide
  • Unfruchtbarkeit
  • Fistelbildung
  • chronische Harnwegsinfekte, Harninkontinenz und Restharnbildung
  • Hypersensitivität der Genitalregion
  • Analfissuren, Stuhlinkontinenz


Bei späteren Geburten:

  • Erhöhte Gefahr von sexuell übertragbaren Krankheiten und HIV-Infektionen
  • Geweberisse bei Geburten, verstärkte Blutungen
  • klaffende Wunden
  • verlängerte Geburtsverläufe
  • extreme Belastung des Beckenbodens
  • verstärkte Belastung des Fötus


Psychische Folgen:

  • Traumata
  • Gefühl des Unvollständigseins
  • Angst
  • Depressionen
  • chronische Reizbarkeit
  • Unfähigkeit, Sexualität lustvoll zu erleben, Frigidität
  • Partnerschaftskonflikte bis hin zu Psychosen und Suizid


FIM berät auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Tagalog, Thailändisch, Tigrinya und Amharisch.

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